Platzregeln

Gespielt wird nach den Offiziellen Golfregeln (einschließlich Amateurstatut) des R & A Rules Limited, den ÖGV-Vorgaben- und Spielbestimmungen sowie den aktuellen ÖGV-Wettspiel-empfehlungen für Clubturniere.

  • Platzregeln des GCC Schloss Pichlarn
  •     Bedeutung Flaggenfarbe Fahnenposition:      Rot - 1. Drittel im Grün,   Gelb - 2. Drittel im Grün, Weiß - 3. Drittel im Grün 

    1.     Penalty Areas (Regel 17)

    Für sämtliche im GCC Schloss Pichlarn eingerichtete Penalty Areas gelten die Erleichterungsverfahren gemäß Regel 17.1d für rote Penalty Areas. Falls der Ball zuletzt den Rand der roten Penalty Area auf Loch 6/Loch 7 kreuzte, darf der Spieler als zusätzliche Erleichterung gemäß MPR B-2.1 mit einem Strafschlag den ursprünglichen Ball oder einen anderen Ball auf der gegenüberliegenden Seite der Penalty Area droppen.

    Weiß ein Spieler nicht sicher, ob sich sein Ball in einer Penalty Area befindet, darf er einen provisorischen Ball nach Regel 18.3 spielen, danach aber keine weitere Möglichkeit nach Regel 17.1 in Bezug auf seinen ursprünglichen Ball anwenden. Wird der ursprüngliche Ball nicht innerhalb von drei Minuten Suchfrist gefunden oder identifiziert, muss der Spieler das Spiel mit dem provisorischen gespielten Ball fortsetzen.

    Die platzseitige Grenze der links von der Spielbahn 6 verlaufenden Penalty Area ist durch die waldseitig gelegene untere Böschungskante entlang des Schotterweges definiert.

    Die Grenze der links der Spielbahn 7 verlaufenden Penalty Area wird ab dem vorderen Abschlag durch die fairwayseitige Belagskante der Straße gekennzeichnet.

    Die hinter dem Grün der Spielbahn 3 befindliche und mit rot-grünen Pfählen gekennzeichnete Biotopfläche darf nicht betreten werden. Kommt der Ball darin zur Ruhe, muss unter Zurechnung eines Strafschlages Erleichterung in der Dropzone in Anspruch genommen werden.

    2.   Aus- und Platzgrenzen (Regel 18)

    2a Auf den nachfolgend angeführten Spielbahnbereichen sind Ausgrenzen durch die auf Bodenebene verlaufende Linie entlang der platzseitigen Punkte der weißen Pfähle bzw. Zaunpfähle definiert:

    Loch 1 (links im Bereich der Abschläge sowie des Grüns), Loch 3 (links entlang des Fairways), Loch 4 (vor den Abschlägen und rechts entlang des Fairways), Loch 6 (hinter dem Grün) und Loch 13 (rechts entlang des Fairways) – die Pfähle selbst befinden sich im Aus.

    2b Auf den nachfolgend angeführten Spielbahnbereichen sind Ausgrenzen durch die Schnittkanten zwischen gemähtem und ungemähtem Rough (=Aus) definiert:

    Loch 1 - links entlang des Fairways sowie hinter dem Grün, Loch 5 - links entlang des Fairways, Loch 6 - links entlang des Fairways im Anschluss an die Penalty Area, Loch 12 - hinter dem Grün sowie Loch 13 - hinter dem Grün.

    Ein Ball ist im Aus, wenn er zur Gänze, also mit seinem gesamten Durchmesser, im Ausbereich zur Ruhe gekommen ist.

    3.    Spielverbotszonen (Regel 2.4)

    Alpengärten und Blumenbeete sowie Anpflanzungen im Teebereich von Loch 2, 7, 14, 15 und 16 gelten als Spielverbotszone im Gelände und der Spieler muss davon straffreie Erleichterung nach Regel 16.1f in Anspruch nehmen.

    4.    Stromleitungen (MPR E-11)

    Ist es bekannt oder so gut wie sicher, dass der Ball eines Spielers eine Stromleitung während des Spiels von Loch 4 oder Loch 5 getroffen hat, zählt der Schlag nicht und der Spieler muss straflos einen Ball von der Stelle des vorherigen Schlages spielen. Trifft der Ball hingegen den Strommast, berechtigt dies nicht zur Erleichterung.

    5.    Ungewöhnliche Platzverhältnisse (einschließlich unbeweglicher Hemmnisse) (Regel 16)

    5a Boden in Ausbesserung

    Frisch bearbeitete und eingesäte Flächen gelten sowohl am Fairway und Rough als Boden in Ausbesserung und der Spieler darf davon Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen.

    Risse im Boden in Bereichen des Geländes, das auf Fairwayhöhe oder niedriger geschnitten ist, gelten als Boden in Ausbesserung und der Spieler darf davon Erleichterung nach Regel 16.1b in Anspruch nehmen. Wenn Risse im Boden jedoch nur den Stand des Spielers beeinflussen, gilt dies nicht als Behinderung und berechtigt daher auch nicht zur Inanspruchnahme einer Erleichterung.

    5b Unbewegliche Hemmnisse

    Unbewegliche Hemmnisse sind alle befestigten Weganlagen und zugehörige Steinschlichtungen, Steine auf denen Tafeln angebracht sind sowie die Abschlagtafeln. Die Hütte zwischen dem Grün der Spielbahn 8 und dem Abschlag zur Spielbahn 9 ist integrierter Bestandteil des Platzes, wodurch kein Anspruch zur straflosen Erleichterung besteht.

    Kommt der Ball auf dem Weg unterhalb vom Grün 11 zur Ruhe, so kann der Ball straffrei in der nächstgelegenen Dropzone fallen gelassen werden. Nimmt der Spieler Erleichterung in der Dropzone in Anspruch, muss er den Ball darin droppen und der Ball muss in der Dropzone zur Ruhe kommen - der Spieler muss jedoch beim Droppen nichtin der Dropzone stehen.

    Behindert der Schutzzaun entlang der Steinschlichtung rechts vom Grün 14 den Stand oder den Schwung des Spielers, so kann der Ball straffrei in der eingerichteten Dropzone fallen gelassen werden. Diese Dropzone ist unter Zurechnung eines Strafschlages auch zu verwenden, wenn der Ball im Bereich des Schutzzaunes in die dahinter liegende Penalty Area eindringt und nicht aus dieser gespielt wird.



    6.    Verfahren zum Unterbrechen und Wiederaufnehmen des Spiels (Regel 5.7)

     

    Spielunterbrechungen werden durch folgende Signale bekanntgegeben:

     

    Sofortige Spielunterbrechung bei gefährlichen Situationen – ein langer Signalton

    Normale Unterbrechung – drei kurze Signaltöne

     

    Die Wiederaufnahme des Spiels wird jeweils durch zwei kurze Signaltöne angekündigt

     

    Bei einer sofortigen Spielunterbrechung muss das Spiel unverzüglich beendet werden! Als Blitzschutzunterstände dienen das Clubhaus (Restaurant 19), das Midwayhaus (am Kreuzungspunkt von Loch 10, 11, 15, 16 und 17) sowie die Maschinenhalle im Bereich des Grüns von Loch 6 bzw. des Abschlags von Loch 7. 

    7.    Entfernungsmessgeräte (Regel 4.3)

    Die Verwendung von Entfernungsmessgeräten ist auch bei Clubwettspielen erlaubt, sofern damit ausschließlich Entfernungs- oder Richtungsangaben bereitgestellt werden (nicht erlaubt sind z.B. Angaben zur Neigung der Spielbahn, Windrichtung oder Windstärke).

    8.    Verhalten von Spielern (Regel 1.2)

    Wird durch die Benutzung eines Telefons (während sich etwa ein anderer Spieler auf seinen Schlag vorbereitet oder spielt) eine schwerwiegende Störung des Spielbetriebs verursacht, kann ein Spieler durch die Spielleitung nach vorheriger Verwarnung disqualifiziert werden. Dies gilt auch für andere Verstöße gegen den „Spirit of the Game“ gemäß Regel 1.2a.

    Eingelochte Bälle dürfen zur Vermeidung von Schäden nicht durch das Herausziehen des Flaggenstocks aus dem Loch entnommen werden (1.2b).

     

    Wettspielleitung des GCC Schloss Pichlarn, Juli 2022

     

    Johannes Baltl, Alan Mitchell und Erich M. Pötsch